Alltagslust statt Alltagsfrust – Tipps für Gute Laune im Familienalltag

Alltagslust statt Alltagsfrust – Tipps für Gute Laune im Familienalltag

Alexey Kuznetsov / Stockphoto / 123RF.com

von Christina Zehetner I 02.03.2020

Familienalltag oder „Nach den Ferien ist vor den Ferien“

Gerade haben Mama und Papa noch durch geschnauft, da klopft es laut und unüberhörbar an die Tür und schon ist er wieder da. Mit schweren Schritten und einem vollen Terminkalender. Genau, der Familienalltag. Er kennt wirklich keine Gnade und kann ganz schön stressig sein.

Der Familienalltag dreht sich schnell

Dabei hat der Alltag seine ganz eigenen Methoden. Frühes Weckerklingeln, volle Waschkörbe, sich überschneidende Termine, neue Arbeitsprojekte, plötzlich angreifende Magen-Darm oder Grippeviren, Ehekrisen und Trotzphasen. Manchmal dreht sich der Alltag so schnell um sich selbst und um uns und man weiß gar nicht mehr wo oben oder unten ist. Dann wieder schleppt er sich grau und träge dahin, dass man als Eltern meinen könnte, die Zeit läuft rückwärts. Besonders nachts um drei mit einem nicht schlafen wollenden Kleinkind auf dem Arm ist der Alltag gnadenlos. Denn am nächsten Tag klingelt meist trotzdem in der Früh der Wecker.

Liebe Eltern – Streckt dem Familienalltag die Zunge raus

Zum Glück gibt es ja auch so Tage und Wochen, da läuft einfach alles super. Sogar der Alltag. Er hat ein buntes Blümchenkleid an und tänzelt leichtfüßig neben uns her. Doch was ist an diesen Tagen anders als sonst? Unsere Stimmung? Das Wetter? Die Hormone? Wie so oft im Leben: Die Mischung macht’s. An manchen Tagen kommt einfach alles zusammen. Egal ob negativ oder positiv. Trotzdem liegt es an uns, was wir daraus machen und wie wir unseren Tag gestalten. Vielleicht hilft es Prioritäten zu setzen und an weniger guten Tagen einfach auch weniger zu machen. Damit die Energiereserven auch an solchen Tagen bis zum Abend reichen. Nachfolgend ein paar Tipps, um auch in einer stressigen Alltagswoche die gute Laune nicht zu verlieren.

Gute-Laune-Alltagstipps:

Ausschlafen: Ja, es ist erlaubt sich auch mal wieder ins Bett zu legen wenn die Kinder in Kita und Schule sind. Das lädt die Kraftreserven auf.

Frühstücksdate: Morgens ein leckeres Käffchen in der Hand und mit der besten Freundin tratschen stärkt für volle Wochentage.

Termine absagen: Nachmittags alle Termine absagen und mit den Kids einen schönen Film zusammen schauen, einfach mal im Wald spazieren gehen und abends eine Pizza essen. Hach, das Leben kann so schön sein.

Prioritäten setzen: Pro Tag EINE wichtige Aufgabe erledigen. Das überfordert nicht und gibt zusätzlich das gute Gefühl, trotzdem etwas geschafft zu haben.

Hilfe holen: Kinder krank? Mann auf Dienstreise? Chaos im Haushalt? Holt euch auf jeden Fall Hilfe. Ihr könnt und müsst nicht alles alleine schaffen.

Rote Pappnase: Setzt dem Alltag ab und zu eine rote Pappnase auf. Nehmt nicht alles so ernst, seht über manches hinweg und vergesst nicht, dass das Leben Spaß machen soll. Einfach mal tief durchatmen und das Lächeln nicht vergessen.

Bleibt auf jeden Fall locker, auch wenn der Familienalltag um die Ecke kommt, eure Christina

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