„Ja ist denn heut schon …“ – Wie merkt ihr als Familie dass Weihnachten naht?

„Ja ist denn heut schon …“ – Wie merkt ihr als Familie dass Weihnachten naht?

10 Kennzeichen dafür, dass ihr mit eurer Familie mitten im Weihnachtstrubel steckt

1. Eure Kinder verbringen wieder auffallend viel Zeit in ihren Zimmern. Gut, auch nur deshalb, weil sie seitenweise Wunschzettel schreiben, malen, kleben und basteln. Kennt ihr das Märchen vom süßen Brei? Da quillt der Brei aus allen Fenstern und Türen. Kurz vor Weihnachten quellen papierbergeweise Wünsche aus allen Ritzen der Kinderzimmer und: sie wollen erfüllt werden!!

2. Eure Waage spinnt. Sie zeigt plötzlich VIER KILOGRAMM mehr an als noch im November. Nein, das hat nichts, aber auch gar nichts mit Plätzchen, Lebkuchen, Punsch und dem gemütlichen Rumsitzen auf diversen Kinder-Hobby-Weihnachtsfeiern zu tun. Rein gar nichts.

3. Endlich! Keller und Speicher werden entrümpelt. Blöd nur, dass der gesamte Klimbim an Glitzerkugeln, Hinstellnikoläusen, Aufhängsternen, Draußenleuchtdingern und sonstigem Weihnachtsgedöns nun eure Bude vollmüllt. Als Weihnachtsfan gestehe ich: es ist halt einfach so schön.

4. Mütter werden extrem rührselig, anhänglich, emotional, emphatisch und glückselig. Männer – wollt ihr eine glückliche Partnerin in der Weihnachtszeit – kleiner Tipp: Einfach ein Kerzlein anzünden und das Duftöl „Zimt-Orange“ großzügig im Wohnraum verteilen. Am besten kippt ihr euch selbst gleich eine Ladung über. Dann ist alles möglich. Wirklich alles!

5. Die Battle-Zeit beginnt. Wer in der Nachbarschaft schafft es heuer die Battle-Krone im Plätzchen backen einzuheimsen. Extreme Bedingungen durch naschende Ehemänner und Kinder, vollgetappte Resopal-Küchenschranktüren und ausverkaufte Haselnüsse im Supermarkt (jedes Jahr dasselbe Spielchen). Die Siegerin erhält frenetischen Applaus, die Verliererin (ich) versteckt sich mit ihren zwei Sorten Butterplätzchen und Spitzbuben (allerdings aus gleichem Teig wie Butterplätzchen, nur zusammengepappt) hinter dem nächsten Rentierschlitten.

6. Es ist nicht mehr möglich, ein Päckchen an einer Postfiliale abzugeben ohne eine Survivalausrüstung dabei zu haben. Bevorzugt: Thermoskanne Kinderpunsch, Klappstuhl, Lesematerial, Wickeltasche und Astronautenkekse (die halten wirklich sehr sehr lange).

7. Auch wenn man das ganze Jahr nix gescheites kocht, am Hl. Abend wird aber so richtig aufgetischt. Früher war das einfach, da gab es Würstl mit Kraut. Heute: Gans, gans viel anderes und besonderes und ausgefallenes. Als hätte man nicht eh schon genug zu tun. Nö, lasst es uns am Heiligen Abend noch mal so richtig stressig machen.

8. Aufgrund der Bauweise moderner Häuser ist es nicht mehr möglich, den Christbaum vom Christkind schmücken zu lassen. Früher waren Wohnzimmer noch richtige Zimmer mit Türen und einem Schlüsselloch, das am 24. Dezember zugesperrt und zugeklebt wurde (von innen versteht sich). Heute sind alle Räume offen und das Wohnzimmer geht fließend in den Wohnraum, die Küche, das Gästeklo und den Garten über. Sehr schick, aber äußerst unpraktisch. Wie bitte liebe Eltern soll das Christkind da seinen Job machen??? So kann es nicht arbeiten!!

9. Wenn euer Kind im Krippenspiel kein Schaf, keinen Hirten und auch nicht Maria oder Josef spielen will und ernsthaft an einen Kirchenaustritt denkt, bitte liebe liebe Eltern zwingt eure Kinder nicht. Es ist nicht förderlich für die schauspielerische Karriere sich schon in jungen Jahren auf einen Rollentypen festzulegen. Freiheit für den Erzengel Gabriel und alle anderen. Eure Kinder rocken Weihnachten auch so.

10. Der schrecklichste, erniedrigendste und frustrierendste Moment an Weihnachten ist der Morgen des 27. Dezembers. Wie soll man es nach drei Tagen Völlerei schaffen, wieder vom Sofa aufzustehen? Wie kann man die mittlerweile fünf Kilo Übergewicht jemals wieder abtrainieren? Wo sollen bitte die ganzen neuen Kaufläden, Laufräder, Hüpftiere, Kugelbahnen und Holzeisenbahnstrecken untergebracht werden? Und wieso, bitte wieso ist dieses tolle Fest eigentlich immer so schnell wieder vorbei? Ich habe keinerlei Kraft, die ganzen Kisten mit Kugeln, Christbaumständern, Strohsternen und Krippenfiguren in den Speicher zu räumen und denke jedes Jahr ernsthaft über eine Ganzjahresdekoration im weihnachtlichen Winterstil nach. Innovativ. Einmalig. Aufgeräumt.

Servus staade Zeit, schön bist du wie jedes Jahr.
Eure – in weihnachtlicher Vorfreude – schwelgende
Christina (und bleibt auf jeden Fall locker, auch im Weihnachtsgetümmel)

Wie erkennen Sie als Familie, dass Sommerferien sind? Die zehn deutlichsten Merkmale!

Wie erkennen Sie als Familie, dass Sommerferien sind? Die zehn deutlichsten Merkmale!

Zehn untrügliche Zeichen an denen Sie als Familie erkennen, dass Sommerferien sind:

1. Wenn Sie in der Früh aufwachen und das Gefühl haben, Sie wären Fakir und unter Ihnen läge ein Nagelbrett. Bei genauer Betrachtung heißt das Nagelbrett aber Isomatte und Ihr Schlafzimmer für die nächsten vierzehn Nächte heißt Zelt.

2. Wenn sich der Ernährungsplan Ihrer Kinder rapide ändert. Morgens, mittags und abends je drei Kugeln Eis.

3. Wenn Sie sich sicher sind, dass Sie Ihre Kinder von ganzem Herzen lieben und Sie trotzdem überlegen, mit sofortiger Wirkung nach Malaysia auszuwandern. Dort dauern die Sommerferien nur drei Wochen.

4. Wenn Sie das Gefühl haben, eine Umschulung zum Tierpfleger mache Sinn. Schließlich möchten Sie die Katze, das Häschen und die Goldfische Ihrer Nachbarn in den nächsten vier Wochen möglichst professionell versorgen.

5. Wenn Sie nachts schweißgebadet aufwachen und vermuten Sie lägen in einer neunzig Grad Sauna. Dabei liegen Sie eigentlich nur in Ihrem Bett. Allerdings zu viert und in der Mitte befinden sich zwei heiße, klebrige Kleinkinder.

6. Wenn am Badeweiher der einzig verfügbare Schattenplatz an den FKK-Bereich grenzt und Ihre Kinder dadurch eine kostenlose Stunde in Sexualkunde erhalten.

7. Wenn Sie hoch motiviert alle Taschen, Liegen, Schwimmtiere und sonstigen Utensilien für den Urlaub ins Auto packen. Kurz vor Abfahrt stellen Sie allerdings fest, dass Ihre Kinder jetzt keinen Platz mehr haben.

8. Wenn Sie mit einer drei Meter langen Liste in ein Schreibwarengeschäft gehen, nur um festzustellen, dass andere die gleiche Idee hatten und die Hälfte der benötigten farbigen Umschläge und linierten und karierten Hefte mit speziellem Rand erst wieder in der nächsten Woche verfügbar sind.

9. Wenn Sie im neuen Bikini mit Ihrer Familie im Schwimmbad liegen und die vierjährige Tochter Ihrer Bekannten Sie fragt, ob Sie schon bald wieder ein Baby bekommen. Sie werfen daraufhin Ihr Schokoladeneis samt Bikini in den Mülleimer und googeln zuhause Tankinis.

Und das ultimativ deutlichste Zeichen für die Sommerferien ist:

10. Wenn Väter plötzlich auffallend viel Zeit für Ihre Frauen und die Kinder haben und Sie schließlich bemerken, dass die Bundesliga Pause macht.

Sommerferien-LockerMach-Tipp:

Schrauben Sie die Erwartungen an die Sommerferien und den lang ersehnten Jahresurlaub etwas zurück. Es wird vermutlich eh nicht alles perfekt laufen und wie so oft mit Familie, kommt manchmal alles anders als man eigentlich geplant hat. Lassen Sie sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen. Es ist Ihre freie Zeit mit Ihren Liebsten. Legen Sie die Füße hoch, genießen Sie die Sonne und die gemeinsamen Aktionen und Erlebnisse. Egal ob Sie sich in der Karibik, in Südtirol oder auf der heimischen Terrasse befinden. Auf das innere Feeling kommt es an. Haben Sie auf jeden Fall Spaß machen Sie sich einen schönen Sommer. Für alle deren Familien-Sommerurlaub jetzt schon endet und die in den Startlöchern für den herbstlichen Schul- und Kitastart stehen: nach den Sommerferien ist auf jeden Fall vor den nächsten Sommerferien.

„Das bisschen Haushalt“ kann Familien ganz schön stressen!

„Das bisschen Haushalt“ kann Familien ganz schön stressen!

Haushalt und Familie – der tägliche Kampf um ein aufgeräumtes Zuhause

Seien wir doch einmal ehrlich. In Bezug auf Haushalt und Familie sind wir leider nicht bei bei „wünsch dir was“, sondern bei „so isses“. Haushaltstätigkeiten kann man sich leider nicht schön reden. Auch die vielen Ratgeber, Listen, Tabellen und Strukturierungsmaßnahmen helfen nur bedingt. Die tägliche Realität ist einfach wie sie ist: Pamperstonnen müssen geleert werden weil sie sonst stinken. Der Geschirrspüler sollte eingeräumt werden, weil sich sonst das Geschirr stapelt. Wäsche muss gewaschen werden, weil Sie und ihre Kinder sonst nichts mehr zum Anziehen haben. Egal wie emanzipiert Sie sind und wie gut Sie sich die Arbeit mit ihrem Partner aufteilen. Es fallen immer Arbeiten an die getan werden müssen. Freunden Sie sich mit der Realität an. Ein Professor an der Uni meinte mal: Lust ist beim Arbeiten entbehrlich. Nicht alles muss Spaß machen, manches muss einfach getan werden. Haushalt ist halt genauso beliebt wie Zähneputzen und das am besten zweimal pro Tag.

Gönnen Sie sich auch einmal etwas Gutes

Manchmal kommt die Lust an der Arbeit auch, wenn man gar nicht damit rechnet. Haushalt ist naturgemäß eine Sissiphusarbeit. An der einen Ecke räumt man die Wäsche in den Korb, in der anderen Ecke räumt das Baby den Küchenschrank aus. Im einen Raum wischen Sie den Boden, im anderen Raum schüttet ihr Fünfjähriger gerade die Apfelschorle auf das Parkett. Das ist so, da müssen Sie durch. Außer Sie haben das Glück, dass Sie um sich ein Heinzelmännchenteam scharren können, bestehend aus Haushalts-, Koch- und Bügelhilfe. Ansonsten können Sie den Alltag schmollend, schlecht gelaunt, mit mieser Stimmung ertragen und dabei ständig auf das Wochenende, den nächsten Urlaub oder bessere Zeiten hoffen. Oder sie bleiben im Hier und Jetzt und ziehen die Putzerei einfach durch, während Sie sich gleichzeitig etwas Schönes und Besonderes aus dem Tag zaubern.

Denken Sie sich den Haushalt schön

Eine positive Einstellung und positive Gedanken zum Tag helfen auf jeden Fall anstrengende Momente im Alltag auszugleichen. Nehmen Sie sich keine Mammutaufgaben vor, an denen Sie nur scheitern können. Servieren Sie sich kleine, gut verdauliche Arbeitshäppchen die zu bewältigen sind. Belohnen Sie sich selbst für Ihr Tun! Gönnen Sie sich nach dem Kücheputzen, wenn Ihr Baby schläft oder ihr Kleiner ein Spieledate hat, eine schöne Tasse Kaffee. Legen Sie die Füße hoch, lesen Sie eine Zeitschrift oder machen Sie auch einfach mal gar nichts. Sie dürfen das. Die Küche ist geputzt. Super. Heute ist sie sauber. Seien Sie stolz auf sich und freuen Sie sich. Ihr Baby lächelt Sie zum ersten Mal an. Mensch, da kann der Tag doch nur gut werden, selbst wenn gerade ein Staubsauger neben Ihnen steht.

Risiken und Nebenwirkungen von Familie und Haushalt

Natürlich gibt es auch schlechte Tage. Wenn mal gar nichts läuft und sie mit Grippe und schreiendem Baby unterm Arm versuchen, die Hausaufgaben ihrer Erstklässlerin zu lösen. Gleichzeitig klingelt es an der Tür und der Kuchen für die Kindergartenfeier ist auch noch nicht fertig. Klar könnte man da durchdrehen und würde am liebsten alles hinschmeißen. Aber auch dieser Tag wird zu Ende gehen und der nächste wird mit Sicherheit wieder besser – und seien Sie doch mal ehrlich. Sie wollten doch Kinder und das Ganze drumherum. Es gibt halt auch in Bezug auf Haushalt und Familie wie so oft im Leben nur das Gesamtpaket. Hoffentlich haben Sie den Familien-Beipackzettel mit den möglichen Nebenwirkungen gelesen? Falls nicht, herzlich willkommen in der Realität und im wahren Familienleben!

Mit kleinen Schritten zur Haushaltsentspannung

Versuchen Sie also lieber alle Ihre Aufgaben in kleinen Schritten zu bewältigen und freuen Sie sich über kleine Erfolge. Setzen Sie Prioritäten. Erledigen Sie Ihre Aufgaben im überschaubaren Rahmen. Stellen Sie einen Familienplan auf, verteilen Sie die Aufgaben – und wenn Sie es sich leisten können, investieren Sie in eine Putzfee oder einen Putzfeerich. Egal, was die Nachbarn darüber denken! Niemand schreibt Ihnen vor, wie Sie ihren Job zu erledigen haben. Seien Sie kreativ und offen für Neues und legen Sie ihren Fokus auf Dinge, die Ihnen wirklich wichtig sind. Nur so werden Sie trotz der ganzen Arbeit auch glücklich und zufrieden leben können. Holen Sie das Beste aus der Situation heraus. Für sich, ihr Haus, ihr Leben und Ihre Liebsten.

LockerMach-Tipp:

Was ist schwierig an der Hausarbeit?
Alles was auf dem Boden liegt, hebt man auf.
Alles was feststeht, staubt man ab.
Alles was sich bewegt, füttert man.
(aus Südafrika)

Frühförderung leicht gemacht oder: Der frühe Vogel kann mich mal (gern haben)

Frühförderung leicht gemacht oder: Der frühe Vogel kann mich mal (gern haben)

Was braucht mein Kind wirklich?

Nur weil Sie im Rahmen der Frühförderung jedes Babyschwimmen und jede Babymassage mitmachen, heißt das noch lange nicht, dass Ihr Kind später das Gymnasium erfolgreich abschließt und anschließend promoviert. Das kann durchaus auch passieren wenn Sie diese ganzen Kurse sein lassen und stattdessen mit Ihren Kleinen täglich durch den Wald schieben. Viele Wege führen nach Rom und vielleicht will man da auch gar nicht hin, sondern viel lieber nach Barcelona oder in den Bayerischen Wald. Dort soll es ja auch ganz schön sein. Jedes Kind ist einzigartig und anders als die anderen. Das sind schon mal die Fakten.

Wenn man aber als Frau und Mann zu Eltern wird und ein Baby bekommt, heißt das nicht automatisch, dass die Vernunft mit an Bord bleibt und unterstützend wirkt. Nein, es wirken andere Kräfte. Das Unterbewusste meldet sich mit einer klaren Ansage zu Wort: Unser Kind soll es einmal besser und leichter haben als wir. Es soll mehr verdienen, nicht so kämpfen müssen, es soll Ärztin, Pilot oder Bundeskanzlerin werden, am besten alles zusammen. Wir wollen stolz sein auf unser Kind und natürlich soll es glücklich sein. Die gesamte Eltern-Gefühlspalette, die Erwartungen der Eltern und Schwiegereltern, die eigene Kindheit und Vergangenheit, dies alles wird bewusst oder unbewusst und meist auch noch von mehreren Seiten in das kleine Baby hinein projiziert – und vor unserem Elternauge blinkt in schönster Leuchtreklame das Schild „Frühförderung“ auf.

Frühförderung entspannt erleben

Nix wie hin, bevor es zu spät ist und wieder ein Bildungs- oder Lernfenster zumacht. Das geht ja fix. Also strampeln wir uns ab und hetzen aus der viel zu engen Umkleidekabine beim Babyschwimmen zum Babymassagekurs. Nachdem wir dort die noch nicht ganz trockene und vollgepieselte Decke des Kleinen wieder eingerollt haben, geht’s weiter zu PEKIP, EKP oder BEB. Abgelöst werden die Babykurse dann von musikalischer Frühförderung, Mutter-Kind-Turnen, Malen-mit-Musikkursen oder sonstigen weiteren sinnvollen Kleinkinderbetätigungen. Keine Frage, alles tolle Angebote und Möglichkeiten. Aber auch hier entsteht das Problem: vor zu vielen Bäumen sieht man oft den Wald gar nicht mehr! Deshalb hilft es im Dschungel der Frühförder- und Angebotsmöglichkeiten einfach mal inne zu halten. Lassen Sie sich nicht von andernen Müttern und Gleichgesinnten verrückt machen. Überlegen Sie lieber, was für Sie selbst, Ihr Baby und Ihre Familie wichtig und das Richtige ist. Weniger ist hier oft wirklich mehr.

Sind sie selbst ein Langschläfter und ihr Baby auch? Prima. Dann vergessen Sie alle Kurse am Vormittag und suchen Sie sich einmal in der Woche ein schönes gemeinsames Erlebnis mit ihrem Baby in einer Nachmittagsgruppe, die sie stressfrei besuchen können. Sie sind schon wieder Teilzeit in den Job eingestiegen und möchten sich und ihrem Baby trotzdem etwas gönnen, aber unter der Woche ist das alles zu stressig? Kein Problem. Mittlerweile werden Babyschwimmkurse oder andere Aktivitäten auch am Wochenende angeboten. Samstag vormittag zum Babyschwimmen, vielleicht sogar gemeinsam mit ihrem Partner oder abwechselnd. Eine tolle Sache und ein schöner Start in das gemeinsame Wochenende. In diesem Fall müssen Sie nichts und dürfen alles.

Genießen Sie die Zeit mit Ihrem Baby

Machen Sie sich frei von allen Erwartungen und dem Urteil anderer Leute. Gestalten Sie die Zeit mit ihrem Baby oder Kleinkind so wie es für Sie gut und möglichst entspannt und stressfrei ist. Wenn Sie zu viel tun und überaktiv durch die Gegend rennen, können Sie ihre innere Stimme nicht mehr hören und übersehen vielleicht was Ihnen und ihrem Baby wirklich gut tut. Es sind oft die kleinen, einfachen Dinge des Lebens: Viel kuscheln, zusammen lachen, auf dem Boden auf der Decke rollen, im Garten liegen und Schmetterlinge beobachten. Gut, realistisch gesehen sind es wohl eher Regenwürmer und Nacktschnecken, die Kinder faszinierend finden. Egal. Es gibt so viel zu entdecken.

LockerMach-Tipp

Nutzen Sie auch die Entwicklungsmöglichkeiten Ihres Kindes, die sich direkt vor ihrer Haustür befinden. Sie müssen nicht wie eine Wahnsinnige die zwanzig Kilometer gestresst und mit trotzendem Kleinkind im Autositz zum Englischkurs für Zweijährige brettern. Ihr Kind entwickelt seine eigene Persönlichkeit und möchte vielleicht nicht Violine spielen, auch wenn sie sich selbst das so sehr erhofft hätten. Vielleicht möchte ihr Kind gar kein Instrument lernen, sondern sich lieber bewegen. Seien Sie offen und beobachten Sie ihre Kinder. Sie zeigen Ihnen sehr schnell, welche Interessen und Fähigkeiten sie besitzen und was sie mögen, können und was gar nicht. Und denken Sie in Bezug auf die Frühförderung immer daran: „Morgen ist auch noch ein Tag“.