Fünf Tipps für mehr Erfolg in der Schule – Tipp 2

Fünf Tipps für mehr Erfolg in der Schule – Tipp 2

Für alle Eltern, die jetzt wieder die Nachmitte an den Schreibtischen ihrer Kinder verbringen

Im nächsten Tipp für mehr Erfolg in der Schule dreht sich alles um die richtige Organisation im Vorfeld des Schultages. Kinder brauchen neben Freiräumen auch immer wieder klare Regeln und Strukturen. Ein vorausschauender Blick auf den nächsten Schultag hilft auf jeden Fall das kindliche Chaos zu strukturieren, um Streit und Stress in der Familie zu vermeiden.

Tipp 2: Die Organisation am Abend entscheidet über den Erfolg am nächsten (Schul)Vormittag

Die Vorbereitungen für einen entspannten und erfolgreichen Schulalltag beginnen schon am Vorabend. Im Grunde geht es darum, alle Dinge die man am nächsten Morgen benötigt, schon am Abend herzurichten. Das klingt jetzt wirklich banal. Der Effekt für den Schulerfolg ist langfristig aber enorm. Eure Kinder werden dadurch selbstständig und lernen sich selbst zu organisieren. Das sind wichtige Kompetenzen für das spätere eigene Leben und Berufsleben. Zudem entspannt sich das familiäre Klima, da man etliche sinnlose Diskussionen, Aufforderungen und Streit schon im Vorfeld vermeiden kann. Auch der nächste Morgen gelingt so um einiges stressfreier und harmonischer.

To do Liste für den nächsten Schultag

In diesem Zusammenhang macht es Sinn, mit den Kindern zusammen eine To do Liste zum Abhaken zu erstellen. Das geht auf Folie mit nichtpermanentem Stift wunderbar. Ihr könnt die Liste auch ausdrucken und einlaminieren. So kann sie jeden Tag neu benutzt werden. Ich bin zwar kein großer Fan von zu viel Listen und Plänen. Aber gerade Kindern, die eher unorganisiert und unstrukturiert sind und einen klaren Rahmen benötigen, fällt so das Ordnung halten in Bezug auf die Schule leichter.

Hilfe zur Selbsthilfe

Traut euren Kindern ruhig etwas zu. Die meisten Kinder lieben neue Herausforderungen. Ihr könnt auch mit Smileys arbeiten und euch nach einer erfolgreichen Woche gemeinsam fürs Durchhalten belohnen. Haltet die Liste kurz und benutzt kurze und knackige Begriffe, mit denen die Kinder etwas anfangen können. Jugendliche können sich den Plan ja auch ins Handy einspeichern. Unter „Notizen“ oder „Erinnerungen“ kann auch gleich alles abgehakt werden. Anbei ein paar Anregungen, was eventuell für euch in der Familie wichtig ist (jederzeit natürlich austausch- oder erweiterbar).

Schultasche packen

Packe alle Hefte und Bücher die du am nächsten Tag benötigst, in deinen Schulranzen. Denke an Zirkel, Hausaufgabenheft oder Taschenrechner. Diese Aufgabe solltest du nicht zu spät am Abend erledigen. Denn es kann gut sein, dass dir beim Einräumen auffällt, dass du dir die Vokabeln für den nächsten Tag noch nicht angesehen hast. So hast du immer eine Möglichkeit, Versäumtes nachzuholen.

Anziehsachen bereit legen

Lege dir je nach Jahreszeit deine Kleidung für den nächsten Tag neben dem Bett, auf einem Stuhl oder im Bad bereit. So sparst du am nächsten Morgen Zeit und kannst schnell in die Sachen schlüpfen. Für Mädchen: legt euch auch schon Haargummis und Haarklammern bereit oder flechtet eure Haare bereits vor dem Zubettgehen. Auch das spart Zeit wenn es am Morgen mal schneller gehen muss.

außerschulische Aktivitäten oder Schul-AG’s

Vergiss deinen Musikunterricht, die Sportstunde oder den Nachhilfeunterricht nicht. Auch hierfür benötigst du eventuell ein paar Dinge. Suche sie schon am Abend zusammen und stelle sie zu deinem Schulranzen.

Pausenbrot vorbereiten

Wenn du schon älter bist und dir ein Pausenbrot noch wichtig ist, kümmere dich selbst darum, dass es vorbereitet ist. Boxen, Obst, Getränke oder Müsliriegel kannst du dir schon am Vorabend in der Küche zurechtlegen.

LockerMach-Tipp:

Ziel sollte in diesem Zusammenhang sein, dass eure Kinder die Vorbereitungen abends selbstständig erledigen und ihr nur noch einmal kontrolliert, dass nichts fehlt. Aber wie so oft, kann der Weg zu diesem Traumziel auch steinig werden. Seid daher tolerant euren Kindern gegenüber und lobt sie, wenn es schon gut klappt. Kinder sind sehr lernfähig und brauchen das Prinzip der Wiederholung. Die Vorbereitungen für den nächsten Schultag werden mit jedem Mal besser und leichter klappen und sollten sich langfristig so routiniert einspielen wie das abendliche Zähneputzen. Viel Erfolg.

 

 

 

Fünf Tipps für mehr Erfolg in der Schule – Tipp 1

Fünf Tipps für mehr Erfolg in der Schule – Tipp 1

Für alle Eltern, die ihre Nachmittage jetzt wieder am Schreibtisch ihrer Kinder verbringen

Verzweifelt nicht. Die meisten Kinder überstehen ihre Schulzeit erstaunlich gut. Sie haben Freunde, erkämpfen sich ihren Platz im Schulbus und überleben humorlose Lehrer genauso wie langweiligen Schulstoff. Die wirklich pfiffigen unter ihnen erkennen sehr schnell – spätestens aber nach der Grundschulzeit – dass es in der Schule vor allem auf ein gut ausgeklügeltes Organisationssystem ankommt. Beim Lernen in den höheren Klassen bedeutet das im Extremfall auch einmal Mut zur Lücke zu haben. Für die jüngeren Schulkinder ist ein ordentlich eingeräumter Schulranzen und ein sauber geführtes Hausaufgabenheft oft schon die halbe Miete. Man erspart sich Zeit, Ärger und schont viele Nerven.

Damit ihr und eure Kinder noch besser, erfolgreicher und entspannter gemeinsam durch das Schuljahr steuert, erhaltet ihr nachfolgend den ersten Tipp.

Tipp 1: Morgens aufstehen wenn der Wecker klingelt

Das hört sich jetzt doch wirklich einfach an. Aber leider ist es das für viele Kinder und Jugendliche nicht. Die Bus- und Schulzeiten richten sich leider nicht nach den unterschiedlichen Biorythmen, die das Aufstehen für manche Schüler zur Qual machen. Da muss man leider durch und schon im Morgengrauen raus aus den Federn – auch wenn es weh tut. Um sich das Leben und aufstehen leichter zu machen, sind hier wirklich alle Tricks erlaubt. Nutzt für eure Kinder Tageslichtwecker, die Schlummerfunktion oder laute Musik. Macht im Sommer abends die Rollos nicht runter, damit es morgens schon hell ist im Zimmer. Versteckt die Wecker zur Not im Schrank, damit die Kids aufstehen müssen um sie auszuschalten. Stellt die Wecker oder Handys auf jeden Fall auch zehn Minuten früher. Es ist nichts schlimmer, als sich am Morgen hetzen zu müssen. Gerade Eltern mit pubertierenden Teenies – die ewig das Bad blockieren – können sicher ein Lied davon singen.

Genehmigt älteren Schülern einen Morning-Call und scheut euch nicht, an die Türen eurer Kinder zu klopfen. Laut und eindrücklich. Dieser Eltern-Service sollte sich zwar nach der Grundschulzeit erledigt haben, aber manche Kinder benötigen auch danach noch eine regelmäßige „Aufwach-Hilfe“. In diesem Fall solltet ihr immer das kleinere Übel wählen. Das größere Übel wäre in diesem Fall ein ausgefallenes Frühstück, ein verpasster Bus und ein Eintrag ins Klassenbuch – und somit ein schlechter Start in den neuen Schultag. Dann lieber dreimal klopfen und den morgendlichen pubertären Wutanfall über sich ergehen lassen. Spätestens mittags ist die Welt ja meist wieder in Ordnung.

LockerMach-Tipp:

Ein bisschen Spaß muss sein, damit man das (Schul)Leben nicht zu ernst nimmt. Erklärt euren Kindern doch nachfolgenden Spruch. Die alten Philosophen mussten es ja wissen. Nicht, dass das mühsam Gelernte noch heraus kullert.

„Man sollte es sich zur Gewohnheit machen, früh aufzustehen. Es ist unvernünftig den Kopf zu lange auf einer Ebene mit den Füßen zu lassen.“ (Henry David Thoreau)